Die Initiative "Grünes Palästina" startet im Westjordanland

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Die Initiative "Grünes Palästina" startet im Westjordanland

von Reuters DE Videos 2:00 Min.

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Im Westjordanland nahe der Stadt Bilin sind am Donnerstag zahlreiche Palästinenser zusammengekommen, um die Initiative "Grünes Palästina" zu starten. Ihr Plan ist, im Grenzbereich zu Israel Millionen Bäume zu pflanzen, um die Pflanzen zu ersetzen, die beim Bau der israelischen Grenzanlagen zerstört wurden. Der palästinensische Landwirtschaftsminister, Waleed Assaf: "Wir sind heute stolz auf unsere Märtyrer, die es uns leicht machen, hier zu sein. Ohne sie wären wir nicht hierher gekommen. Dieser Ort hat eine große, symbolische Bedeutung." Die Gegend, in der die Bäume gepflanzt werden sollen, war den Palästinensern nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts in Israel zurückgegeben worden. Sie sollten so einen besseren Zugang zu dem Ackerland in der Nähe von Bilin bekommen. Das kleine Dorf war über Jahre immer wieder Schauplatz von Kämpfen zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern. "Dieses Projekt wird über Jahre weitergehen, bis Palästina ein grünes Land ist, so wie es in der Vergangenheit war", sagte Assaf. Palästinensische Bauern waren schon 2005 mit einer Klage gegen den Verlauf der israelischen Grenze vorgegangen, weil diese sie von ihrem Land getrennt hatte. Das Gericht entschied zugunsten der Bauern, die Grenze wurde umgelegt - nach einem jahrelangen Hin und Her mit dem israelischen Verteidigungsministerium. "Dieses Projekt ist wichtig für die Bauern, vor allem in den Bereichen, in denen Israel Siedlungen bauen will. Dieses Projekt schützt das Land also vor der Gier der Besatzer und Siedler", sagte der Landwirt Sameer Bournat Trotz des Gerichtsbeschlusses sind 20 Hektar Land immer noch nicht für ihre Besitzer erreichbar. Die Bäume von "Grünes Palästina" sollen überall im Westjordanland an der Grenze zu Israel gepflanzt werden. ORT: BILIN (WESTJORDANLAND)

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