Festtagsbraten oder Gnadenhof - über dieses Truthahn-Schicksal hatte am Mittwoch US-Präsident Barack Obama zu entscheiden. Zum großen Thanksgiving-Fest gehört für die meisten Amerikaner einfach ein Truthahn-Braten auf den Tisch, das ist Tradition. Ebenso wie der Brauch, das Festtagsgeflügel für das Weiße Haus vor dem Koch zu retten. In diesem Jahr zeigte sich der frisch wiedergewählte Präsident besonders gnädig.
O-ton Obama ("Man sagt ja, im Leben gehe es darum, eine zweite Chance zu bekommen. Dem kann ich in diesem November nur zustimmen. Im Sinne des Festes mache ich ein Geschenk. Es geht an dieses Truthahnpaar Cobbler und Gobbler. Das amerikanische Volk hat gesprochen - diese beiden Vögel machen weiter.")
Erstmals hatte das Weiße Haus die Bürger online abstimmen lassen, welcher potentielle Braten zum Nationalen Thanksgiving Truthahn erkoren werden solle. Cobbler und Gobbler schafften es ins Finale. Gestreichelt wurde am Mittwoch zwar nur Cobbler. Es sei jedoch versichert: Beide Puter werden nun ihr restliches Vogelleben auf einem Hof in Virginia verbringen.
ORT: WASHINGTON (USA)
KEYWORD: OBAMA, TRUTHAHN, BEGNADIGUNG